Newsarchiv Vocal Champs & Acappella Bundescontest

Sendenhorst bleibt A-cappella-Stadt

Mathias Greifenberg (Kulturbüro), Bürgermeister Berthold Streffing, Christop Krekeler (Vizepräsident Chorverband), Hans Otto (Präsident Chorverband), Klaus Levermann (Chorverband) und Bernd Gassner (v.l)

Sendenhorst bleibt Austragungsort des German-A-cappella-Bundescontests. In diesem Jahr wird es zwar nichts mehr. Dafür soll aber pünktlich zu den Jubiläumsfeierlichkeiten im kommenden Jahr das nächste Event stattfinden.

Kollektives Aufatmen bei Stadtverwaltung und A-cappella-Fans: Sendenhorst bleibt Austragungsort des German-A-cappella-Bundescontests. In diesem Jahr wird es zwar nichts mehr, meinte Bürgermeister Berthold Streffing. Dafür soll aber pünktlich zu den Jubiläumsfeierlichkeiten der Stadt im kommenden Jahr die Veranstaltung auf dem Gelände der Alten Molkerei durchgeführt werden. Angepeilt sei der Zeitraum vom 28. bis 30. August 2015.

Nachdem die ein oder andere Unstimmigkeit der vergangenen Jahre ausgeräumt worden war, trafen sich nun alle drei verantwortlichen Partner bei der Firma Gaßner, die das Festivalgelände zur Verfügung stellt, um eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit zu unterzeichnen. Neben dem Chorverband, dem die Federführung obliegt, sind die Agentur „V6“ von Matthias Greifenberg und die Stadt Sendenhorst als gleichberechtigte Partner mit im Boot.

Zur Zufriedenheit aller sei nun ein „Letter of Intent“ – eine Absichtserklärung – entstanden, der unter anderem eine Durchführung der A-cappella-Reihe alle zwei Jahre in Sendenhorst vorsieht, so Hermann Otto, Präsident des Chorverbandes NRW. Vor sieben Jahren habe der Chorverband das Festival ins Leben gerufen, mit Gruppen aus ganz Deutschland soll die Veranstaltung weiterleben. „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit Sendenhorst eine tolle Stadt gefunden haben, die das mitträgt“, betonte Otto.

Gerade für Sendenhorst als „Stadt der Stimmen“ sei es wichtig, die A-cappella-Reihe weiter hier durchführen zu können, meinte Berthold Streffing zustimmend. Die vergangenen Bundescontest-Veranstaltungen hätten gezeigt, dass das Event gut durchführbar sei. Nun seien die Voraussetzungen klargestellt, was für die Stadt unter anderem bedeute, sich in einem angemessenen Rahmen an den Kosten zu beteiligen, sowie personelle Ressourcen, Logistik und ein Veranstaltungsgelände zur Verfügung zu stellen und an Erweiterungen und Verbesserungen im Laufe der Zeit zu arbeiten. „Wir werden im ständigen Kontakt bleiben, damit sich die ganze Szene an einem Ort etablieren kann.“

Wert auf kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit legt Matthias Greifenberg von „V6“-Promotion, der seit kurzem auch mit der Muko für das Kulturbüro „Stadt der Stimmen“ Ansprechpartner ist. „Wir wollen das inhaltliche Niveau halten und eventuell noch toppen“, möchte er Gruppen präsentieren, die aufhorchen lassen und bundesweit Beachtung finden. Dem stimmte auch Christoph Krekeler, Vizepräsident des Chorverbandes NRW, zu: „Wir wollen mit dem A-cappella-Bundescontest einer rasant wachsenden Sparte ein weiteres Forum bieten.“ So soll das Festival eine unkomplizierte Atmosphäre mit einem professionellen Rahmen bieten.